Gründächer ein schönes Stück Natur

© Johannes Gerstenberg / PIXELIO

Die Begrünung von Dächern besitzt gegenüber der konventionellen Bedachung viele Vorteile.

Gründächer sind nicht nur äußerst sehenswert, sondern schaffen kostbare Biotope, welche Niederschläge in gewissem Umfang zurückhalten und zudem zur Verbesserung der Luft beitragen.

Des Weiteren bringt diese Art der Bedachung auch bauphysikalische Vorteile mit sich, so gleicht die Begrünung Temperaturschwankungen aus und kühlt in heißen Sommertagen oder wärmt im Winter.

Bei der Begrünung von Dächern ist die Dachneigung ausschlaggebend. Bei einer Dachneigung von 5 – 15 % gelingt die Realisierung der Begrünung am einfachsten. Bei dieser Dachneigung muss keine spezielle Dränage eingebaut werden um Staunässe zu vermeiden und es ist nicht notwendig, besondere bauliche Vorkehrungen zu schaffen um das Abrutschen von Substrat zu vermeiden.

Allerdings ist in jedem Fall ein Schutz vor Witterungseinflüssen der Bauteile unter der Dachbegrünung und ein Durchwurzelungsschutz vorzusehen. Eine übliche Bitumenschicht reicht nicht aus, da sie von verschiedenen Pflanzenwurzeln durchdrungen werden kann. Aus diesem Grund wird empfohlen einen zusätzlichen Schutz aus bitumenverträglichen Kunststofffolien anzubringen.

Die Durchwurzelungsschicht wird durch Substrat gebildet und dient als Speicher für Nährstoffe und Wasser. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden mineralische Leichtzuschläge ( recycelter Ziegelstein, Blähton, Bims, Blähschiefer oder Lava) dem Mutterboden zugesetzt. Der Anteil des Mutterbodens sollte bei geneigten Dächern von oben nach unten abnehmen, damit die Dränwirkung des Substrates gefördert wird. Bei Extensivbegrünungen sollte man darauf achten dass der Mutterboden nicht zu nährstoffreich sein darf und sollte gegebenenfalls mit Sand abgemagert werden. Die Dicke des Substrates hängt von der Dachneigung und der Vegetation ab. Sie beträgt in der Regel 15 cm bei einer Extensivbegrünung und einer Dachneigung von 5%.

Die Pflanzen auf Dächern sind häufig extremen Belastungen durch Wind und Sonne ausgesetzt, je nach Dachneigung und Substratdicke kommt auch Stress durch Trockenheit hinzu, deshalb sollte möglichst ein dichtes Vegetationspolster etabliert werden.

Tipp: Mittlerweile kann man sogar für die Begrünung von Dächern Zuschüsse beantragen und zinsvergünstigte Darlehn erhalten.

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Die eigenen Vorstellungen erkennen (2)

Quadratisches Haus in Hanglage I top10 immobilien blog ©walker

Um beim Hausbau keine falschen Entscheidungen zu treffen, sollte man sich Gedanken zu den folgenden Fragen machen und die richtigen Antworten finden. Erst wenn man diese hat, sind Entscheidungen sinnvoll.

Sie kennen Ihre derzeitige Familiensituation, aber ein Haus ist eine sehr langfristige Investition, müssen Sie auch Sie auch noch Gedanken über die geplanten oder erwarteten Veränderungen in 5 oder 10 Jahren machen.

Wie alt sind Ihre Kinder heute, sind sie noch klein, dann müssen Sie folgende Fragen beantworten?

  • Werden Sie für diese oder weitere Kinder zusätzlichen Wohnraum benötigen?
  • Können Sie entsprechende Reserven z.B. im Dach- oder Untergeschoß bereitstellen.
  • Wann wird ein solcher Ausbau notwendig

Sind Ihre Kinder schon etwas älter, sehen die Fragen ganz anders aus.

  • Wie lange werden die noch im Hotel Mama wohnen?
  • werden Sie in wenigen Jahren ausziehen, um zu studieren oder woanders zu arbeiten oder weil sie eine eigene Familie gründen?
  • Wie viel Platz wird dann im Haus frei?
  • Wie kann oder soll dieser dann genutzt werden?
  •  Wollen Sie z.B. eine Einliegerwohnung vermieten oder vielleicht eine Ferienwohnung einrichten, wie wir dies zweimal in unserem letzten Urlaub erlebt haben. In beiden Fällen müssen Sie so planen, dass diese Wohnungen dann in sich abgeschlossen sind.

Wenn Sie nicht mehr ganz jung sind, dann müssen Sie schon an Ihr eigenes Alter denken und  so planen, dass Sie selbst möglich lange in Ihrem eigenen Haus wohnen können. Eine Frage, die auch für Jüngere durchaus sinnvoll ist.

Wie sicher sind Sie, dass Sie wegen Ihres Jobs noch lange am gleichen Ort leben können oder rechnen Sie damit, öfters Umziehen zu müssen.

  • Wenn ja, was soll dann mit dem Haus passieren?
  • Wollen Sie es verkaufen oder vermieten? Da sollten Sie vielleicht besser auf zu Extravagantes verzichten und sich dem Durchschnittsgeschmack annähern.

In einigen früheren Postings habe ich Ihnen einige Hinweise zur Grundrissgestaltung gegeben, jetzt müssen Sie ganz konkret Ihre eigenen Vorstellungen entwickeln und präzisieren.

Natürlich müssen Sie dabei Ihr Budget und die Möglichkeiten auf Ihrem Grundstück berücksichtigen bzw. wenn Sie noch keins Grundstück haben, dann entwickeln sich daraus die Rahmenbedingungen für Ihre zu erwerbendes Grundstück

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Streitthema mit dem Nachbarn – Zäune und Hecken

© Sabine Hornbostel / PIXELIO

Gerade als frischgebackener Hausbesitzer, möchte man die Gestaltung des eigenen Gartens und dessen Einfriedung gern nach seinen Vorstellungen umsetzen. Aber leider zeigt sich immer wieder, dass es bei dem Thema Hecke oder Zaun häufig zu bösen Auseinandersetzungen mit dem Nachbarn kommen kann – vor allem dann, wenn das Errichten des Zauns oder die Bepflanzung von Büschen, Hecken oder Bäumen nicht in Absprache mit dem Nachbarn geschieht.

Um vorprogrammierten Ärger aus dem Weg zu gehen, sollte man sich am besten gemütlich mit dem Nachbarn auf der Terrasse zusammensetzen und seine Wünsche und Vorstellungen über die eigene Gestaltung besprechen.

Als wir vor 4 Jahren gebaut haben, standen wir vor den gleiche Fragen – Was kommt zwischen unsere Gärten? Zaun oder Hecke? Unsere Nachbarn wollten es gern immergrün, uns war wichtig dass unser Garten „dicht“ ist und die Kinder nicht durch Büsche und Sträucher huschen können.

So haben wir uns geeinigt dass wir uns die Trennung unserer Gärten nicht auf der Grundstücksgrenze teilen, sondern dass jeder seine Vorstellung umsetzen kann – sprich, wir haben unseren Zaun und unsere Nachbarn ihre Kirschlorbeerhecke.

Sollte man sich nicht einigen können, gibt es zahlreiche rechtliche Vorgaben an die man sich orientieren kann. Was den Abstand zur Grenze betrifft, kann man sich an eine Faustregel halten. Je höher die Pflanzen desto mehr Abstand zum Nachbarn ist notwendig, um zu gewährleisten dass er noch genügend Licht und Sonne erhält.

Vorsicht ist auch bei der Aufstellung von Sichtschutz geboten. Hier sollte auch unbedingt vorher der Nachbar um seine Einverständnis gefragt werden. In der Regel darf die Höhe eines Sichtschutzes 1,20 Meter betragen, allerdings können die Bebauungspläne auch anders festgesetzt sein. In jedem Fall rate ich, sich vorab auch bei dem zuständigen Bauamt zu erkundigen um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Tipp: Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man sich am besten alles schriftlich belegen lassen. Auch wenn man sich prächtig mit dem Nachbarn versteht, man weiß leider nie ob das gute Verhältnis ein Leben lang bestehen bleibt.

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Schimmelpilz in Wohnräumen

Schimmelpilz in Wohnräumen sieht nicht nur schlimm aus, er kann unter Umständen sehr gefährlich für die Gesundheit werden. Wenn Sie moderigen und muffigen Geruch in den Wohnräumen wahrnehmen ist meist Schimmel der Übeltäter. Durch Schimmelpilze werden Sporen über die Raumluft verteilt und können durch das Einatmen der Gesundheit schaden zufügen. Häufige, erste Symptome sind Müdigkeit, Kopfweh, Atemwegsbeschwerden wie beispielsweise Husten und Schleimhautreizungen.

Aber wie lässt sich Schimmel vermeiden?

Das Wesentliche zur Vermeidung von Schimmel in Wohnräumen, ist richtiges Lüften. Durch richtiges Lüften kann die Schimmelpilzbildung verhindert werden – vorausgesetzt, der Schimmel wird nicht durch bauliche Mängel hervorgerufen. Wände benötigen Sauerstoff und sollten möglichst atmungsaktiv sein. Lüften Sie erst, wenn Sie das Gefühl haben, dass auch tatsächlich ein Bedarf an frischer Luft besteht. Beispielsweise nach dem Kochen oder Duschen, wenn sich viel Feuchtigkeit im Raum angesammelt hat. Beachten  Sie beim Lüften dass  Fenster und Türen vollständig geöffnet werden sollten. Warten Sie ungefähr 10 Minuten, dann sollte die feuchte Luft den Raum verlassen haben. Innerhalb weniger Minuten haben Sie so wieder einen frischen Raum mit trockener Raumluft und er kann wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Das Ganze sollte dreimal täglich durchgeführt werden – stellen Sie bitte während des Lüftens die Heizkörper ab! Keine Sorge, durch das Lüften geht dem Raum nur wenig an Wärme verloren, da Wärme häufig ausreichend an Gegenständen und an den Wänden gespeichert wurde. Zwar lässt sich das Wetter und die Außenluftfeuchtigkeit leider nicht planen, aber wenn möglich sollte man zu einem Zeitpunkt Lüften an dem die Außen-Luftfeuchtigkeit geringer ist. Ist es draußen schwül, kann die Luft kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen, da sie schon gesättigt ist.

Wichtig ist, dass Sie im Winter dafür sorgen dass  alle Zimmer wohltemperiert sind, dass heißt die Raumtemperatur sollte möglichst in allen Räumen mindestens 17 Grad betragen. Zudem ist es auch wichtig, dass die Luft im Raum zirkulieren kann, achten Sie bitte deshalb darauf dass ausreichend Platz zwischen Wand und Möbel ist.

Was können Sie tun, wenn Schimmel bereits entstanden ist?

Wenn Sie Schimmelpilz frühzeitig entdecken, hat er sich meistens nur oberflächlich gebildet und die Chance ihn zu beseitigen ist gut. Oft reicht es aus, die betreffenden Stellen mit einem Tuch und Desinfektionsmittel oder 80% Alkohol zu behandeln. Damit der Schimmel nicht wiederkehrt sollten Sie zukünftig richtig Lüften. Sollte der Schimmel schon tiefer vorgedrungen sein, wird es etwas schwieriger ihn zu beseitigen und es wird ernst. Es sollten am besten Tapeten entfernt werden oder sogar der Putz, um sicher gehen zu können. Ist das Mauerwerk schon vom Schimmel befallen, wäre es ratsam einen Experten zu Rate zu ziehen und auch die Ursache des Schimmelpilz zu klären – möglicherweise wurde der Schimmel nicht durch verkehrtes Lüften verursacht, sondern es spielen bauliche Mängel eine Rolle. In jedem Fall sollte man versuchen den Auslöser für Schimmelpilz ausfindig zu machen.

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Was man bei Hausbesichtigungen beachten sollte

Musterhaus in Rot top10-immobilien blog ©walker

Um sich selbst sicher zu werden, was man will und vielleicht auch, mit wem man bauen will, ist es ratsam Häuser zu besichtigen und wenn Sie dies tun, ganz gleich ob in einer Musterhausausstellung, bei der Präsentation eines einzelnen Hauses an einem Tag der offenen Tür, oder bei dem Anschauen eines Referenzobjektes oder bei Freunden und Bekannten, dann sollten Sie sich immer folgende Fragen stellen und sie natürlich auch möglichst eindeutig beantworten.

•           Möchte ich wirklich so wohnen?

•           Was würde mich stören und warum?

•           Was finde ich besonders gut und warum?

Die Frage

„gefällt mir das?“ halte ich nicht unbedingt für die Richtige und Ausschlaggebende, denn manches, was zunächst sehr schön aussieht, muss für Sie und Ihre Lieben nicht unbedingt alltagstauglich sein.

Allerdings können die Möbel den Gesamteindruck ziemlich stören, so erinnere ich mich an ein Haus in einer Fertighausausstellung mit hypermoderner Einrichtung und grellen Lackfarben an den Wänden, dies es mir eigentlich nicht möglich machten, die Hausgestaltung richtig zu beurteilen, denn ich musste mich schnell mit Schaudern entfernen. Auch die häufig anzutreffende, leicht antiquiert wirkende Einrichtung kann vom Wesentlichen ablenken.

Ein Haus mit einer wunderschön eingerichteten halbrund geschwungenen Küche lebt in meinem Gedächtnis fort, allerdings habe ich als engagierter Hobbykoch schnell festgestellt, dass hier die Wege beim Zubereiten der Speisen viel zu weit gewesen wären. Die deutlich höheren Kosten für die Anpassung der Möbel bzw. die Sonderanfertigungen sind mir auch gleich ins Auge gesprungen.

Beachten Sie deshalb insbesondere den Wohnungszuschnitt und auch besonders interessante Details wie offener Kamin, Kaminofen, Balkone und Terrassen.

Testen Sie, wenn möglich, die Hellhörigkeit des Hauses.

Versuchen Sie sich einen Tagesablauf in dem jeweiligen Haus vorzustellen.

Hören Sie zu, wenn andere Besucher ihre Meinungen äußern, vielleicht ist denen etwas aufgefallen, positiv oder negativ, was Ihnen entgangen ist.

Schauen Sie auch nach Rissen u.ä., vor einiger Zeit habe ich die Ausstellung eines überregionalen Anbieters angesehen und war entsetzt, als ich in vielen Häusern Risse und Abplatzungen gesehen habe, die die Geschäftsleitung aber nicht störten und die auch schon lange vorhanden waren, wie mir der anwesende Verkäufer bestätigte. Für mich wäre das ein entscheidender Hinderungsgrund, mich für dieses Unternehmen zu entscheiden.

Verzichten Sie in diesem Stadium der Überlegung möglichst darauf, sich von Verkäufern „beraten“ zu lassen, es sei denn, Sie schaffen es aus dem, was der Verkäufer nicht sagt, die Schwächen des Hauses oder des Grundrisses zu erahnen.

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Geruchsbildung in Fertighäusern – ärgerlich, aber nicht gefährlich

© Rainer Sturm / PIXELIO

Ehemals wurden Fertighäuser und Konstruktionhölzer mit  Holzschutzmitteln welche den  Wirkstoff PCP= Pentachlorphenol beinhielten, behandelt. Die in dem Holzschutzmittel vorhandenen Derivate “Trichlorphenol = TCA”und “Tetrachlorphenol = TeCA”  reagieren durch gewisse Umgebungsbedingungen und verursachen durch den biochemischen Vorgang die oben genannten, geruchsintensiven Verbindungen. Beide Verbindungen führen bereits in einer sehr geringen Konzentration zur intensiven Geruchsbildung.

Nach heutigen Erkenntnissen und wissenschaftlichen Untersuchungen sind sich die Experten einig, dass die Geruchsbildung bis auf einige wenige Ausnahmefälle, hauptsächlich bei den Aussenwänden bzw. Aussenbauteilen vorzufinden ist. Aus der mikrobiellen Aktivität entstehen durch Feuchte und Formaldehyd die Chloranisolemit TCA und TeCa. Innenbauteile wie Innendecken, Fußböden und Innenwände weisen in der Regel nur geringfügige Feuchte im Bauteil  auf, deshalb tritt die Geruchsbildung hier auch nur in Ausnahme auf. Nach heutigem Wissensstand sind ausnahmslos Fertighäuser, welche um 1983 und 1984 erbaut worden sind, davon betroffen und weisen eine potentielle Gefährung auf.

Durch ein gezieltes Maßnahmenpaket lässt sich die Geruchsbildung der Aussenwände jedoch dauerhaft abbauen. Durch einen gesonderten Dispersionsanstrich werden die oben genannten  Holschutzmittelwirkstoffe abgebaut. Durch ein nachträgliches eingebautes Spezial-Absobervlies können die eventuell noch in den Bauteilen befindliche Chloranisole, Aldehyde und Formaldehyd dauerhaft neutalisiert und beseitigt werden. Die Feuchteausbildung, welche der ausschlaggebende Auslöser und Reaktionsbeschleuniger  ist, kann durch den durch den Einsatz eines Absorbervlies in der Gefachdämmung ausgesprochen viel Feuchtigkeit aufnehmen und es kann dadurch die Geruchsbildung verhindert werden.
Durch den diffusionsoffenen Aufbau der Außenwände über ein Wärmedämm-Verbundsystem auf Basis einer Holzfaserdämmplatte wird der Feuchthaushalt im Bauteil auf natürliche Weise reguliert und das Austrocknungsverhalten positiv beeinflusst.

Eine weitere, empfehlenswerte Maßnahme ist der Einbau einer geeigneten Lüftungsanlage. Wohnungslüftungsanlagen versorgen die Räume stets mit frischer Luft und sorgen für ein gesundes Wohnklima. Gut konzipierte Lüftungsanlagen sind in der Lage die Räume um bis zu 80 Prozent von Geruchs- und Schadstoffen zu befreien.

Quelle: www.fertighaus.de

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Schmuck für die Wand – Wandtattoos

© pfaelzer63 / PIXELIO

Wenn Sie Ihren Räumen das gewisse Etwas verleihen möchten oder einfach nur eine optische Veränderung wünschen, eignen sich Wandtattoos ganz besonders gut. Ohne gleich den ganzen Raum tapezieren oder streichen zu müssen, können Sie mit Wandmotiven Ihrem Raum im Handumdrehen eine bezaubernde Atmosphäre verleihen. Wandtattoos sind in allen denkbaren Farben, Formen, Mustern und in verschiedenen Größen erhältlich – sie sind nicht nur schnell und ohne großen Aufwand an Wände aufgebracht, sondern zeigen auch schnell eine große Wirkung!

Meistens bestehen Wandtattoos aus selbstklebenden Kunststoff-Folien wie PVC oder Vinyl, entweder durchgefärbt oder digital aufgedruckt. Bei dem Design der Wandtattoos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob spiegelnd, mit bunten Steinchen, einer samtartigen Oberfläche oder sogar mit Swarovski-Kristallen versehen, es ist mittlerweile fast alles möglich und für jeden Geschmack etwas dabei.

Worauf sollte man beim Kauf achten und auf welchen Oberflächen lassen sich die Wandtattoos aufbringen?

Wandtattoos kleben nahezu auf fast allen Oberflächen wie zum Beispiel Porzellan, Fliesen, Beton,Glas, Raufasertapete oder sogar Rauputz. Wenn Sie die zu beklebende Wand vorher gern streichen möchten, sollten Sie allerdings mindestens zehn Tage mit dem Aufbringen des Wandtattoos warten, die Farbe sollte vollständig durchgetrocknet und ausgehärtet sein damit sich das Wandtattoo nicht wieder löst. Wasserabweisende Oberflächen, beispielsweise Wände die mit Latexfarbe gestrichen wurden, Teflonoberflächen oder Lehmputz sind für das Aufkleben des Wandschmucks nicht so gut geeignet. Bei diesen Oberflächen besteht die Gefahr, dass sich der Wandsticker schnell wieder löst. Wer sich nicht ganz sicher ist, kann zuvor die Oberflächenbeschaffenheit testen, indem er einen Streifen Tesafilm auf die betreffende Wand klebt. Sollte dieser nicht haften, eignet sich die Oberfläche eher nicht zum Aufbringen eines Wandstickers. Sie können aber auch direkt beim Hersteller der Wandtattoos anfragen, viele Hersteller bieten Ihren Kunden an ein Probestück zu bestellen.

Wenn Sie sich schließlich für ein Wandmotiv und eine passende Stelle entschieden haben, können Sie sich ans Bekleben der Wand machen. Wandtattoo sind in der Regel zwischen einer Trägerfolie und einem Deckpapier eingebettet und werden zusammengerollt verpackt. Falls Sie Knitterfalten oder Luftblasen vorfinden, ist zu empfehlen das Wandtattoo auf einer glatten Oberfläche nochmals fest auf die Trägerfolie zu drücken und erst im Anschluss das Deckpapier vorsichtig zu entfernen. Bei größeren Wandtattoos gelingt das Aufbringen an die Wand am besten wenn man sich eine zweite Person zu Hilfe nimmt.

Eine Hilfe ist ein Rakel, er sieht einem Spachtel ähnlich und mit ihm kann man das Wandtattoo an die Wand streichen. Wenn einem das Wandtattoo nach einer Weile nicht mehr gefällt, kann man es mithilfe von Wärme eines Föhns ganz einfach wieder ablösen – kinderleicht, praktisch und gut!

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Die eigenen Vorstellungen erkennen

Musterhaus l top10-immobilien blog ©walker

Das scheint einfach zu sein, doch die Realität zeigt, dass sich viele Bauherren wenig, zu wenig Gedanken über die eigenen Wünsche und Vorstellungen und den erforderlichen Nutzen machen, dies gilt sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich. Aber auch wenn die potenziellen Bauherren genau wissen, was sie wollen, dann schaffen sie es nicht immer, dies dem Planer oder der ausführenden Firma wirklich verständlich zu machen.

Aber wenn Sie nicht wissen, was Sie wirklich wollen, dann kommt es nicht selten vor, dass Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind und wenn dies bei der größten Investition, die Sie in Ihrem Leben machen, passiert, ist das besonders schlimm.

Wie gehen Sie am besten vor?

Reden Sie mit allen Familienmitgliedern, vor allem natürlich mit Ihrem Partner über deren Vorstellungen und Wünsche und prüfen Sie, wie diese mit Ihren Eigenen in Einklang zu bringen sind. Reden Sie mit ihren guten Freunden und verschaffen Sie sich anhand von Plänen, Fotos und Baubeschreibungen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Ihr Haus zu gestalten.

Haben Sie, Ihr Partner oder gar beide Defizite in der räumlichen Vorstellung, können Sie als zweidimensionale Pläne nicht in ein Raumempfinden überführen, dann müssen Sie sich Häuser und Wohnungen im Maßstab 1:1, also reale Objekte ansehen. Dies gilt oft auch bei entsprechenden dreidimensionalen Präsentationen im PC.

Wenn Sie sich Pläne erläutern lassen, trägt dies erfahrungsgemäß weniger zur Klärung als vielmehr zur Verwirrung bei, vor allem, weil der Erklärende natürlich seine eigenen Interessen dabei verfolgt.

Besuchen Sie also eine Fertighausausstellung verschiedener Firmen, Musterhäuser oder auch eine der zahlreich stattfindenden Hausbesichtigungen, allerdings rate ich von Besichtigungen im Rohbauzustand ab, denn vor allem bei Verwendung dunkler Baumaterialien, wie z.B. Beton oder Ziegel, wirken die noch unverputzten Räume als dunkel und damit zu klein.

Notieren Sie sich, was Ihnen gefällt und was nicht.

Aber denken Sie in diesem Stadium daran, sie sind noch auf der Suche und nicht am Ziel.

Legen Sie sich also noch nicht fest, denn sie müssen noch Prioritäten setzen und das Budget einhalten. Doch dazu später.

Wenn Sie Musterhäuser oder Ausstellungen suchen, dann werden Sie u.a. hier fündig.

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Auf High Heels in der eigenen Wohnung

herumzustolzieren, kann Ärger machen. Vor allem, wenn frau in einer hellhörigen Altbauwohnung lebt, sie über Fliesen- oder Laminatböden verfügt und und in der Etage darunter ein geräuschempfindlicher Nachbar wohnt.

Obwohl ich als Mann kann mir eigentlich kaum einen Grund vorstellen, warum frau nicht sofort beim Betreten der Wohnung diese „Marterinstrumente“ – oder sind sie dies etwa nicht – auszieht.

Aber ein solcher Fall hat die Gerichte beschäftigt und das LG Hamburg (Urteil v. 15.12.2009, 316 S 14/09) hat entschieden, dass die Stöckelschuhe außen vor bleiben müssen. Die Begründung, das Tragen von harten Absätzen gehört in einer akustisch anfälligen Altbauwohnung mit Fliesen- oder Laminatboden nicht mehr zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung.

Nun, wenn die Mieterin oder Eigentümerin nur selbst betroffen ist, kann sie die Schuhe ja an der Wohnungseingangstür ausziehen, aber was macht man oder frau, wenn Besuch auf Stöckelschuhen kommt, die Besucherin bitten, sofort die Schuhe auszuziehen und vielleicht Filzpantoffeln anzuziehen, was dem Outfit der Dame wohl nicht unbedingt förderlich sein dürfte.

Wobei ich durchaus Verständnis habe, wenn sich ein Nachbar durch Geräusche in der über ihm liegenden Wohnung gestört fühlt und ich erinnere mich noch gut an einen Kunden, der bei mir eine Eigentumswohnung im Erdgeschoss gekauft hat, warum auch immer nicht im Obergeschoss und erst unterschrieben hat, als er in der Baubeschreibung die verbindliche Vorgabe gelesen hat, dass in den Wohn- und Schlafräumen nur Te ppichböden in der OG-Wohnung verwendet werden dürfen. Wir haben dem Käufer damals auf seine Kosten sogar noch eine verbesserte Schalldämmung in die Decke eingebaut.

Vor allem finde ich Laminatböden problematisch, denn wenn wir einen solchen Boden in einer Ferienwohnung hatten und leider kommt das gar nicht so selten vor, dann machen mich die tapsenden Geräusche unseres Hundes fast verrückt.

Die beste Wahl, keinen Laminatboden und auf den Fliesen dicke Teppiche.

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Einrichtungsplanung

© Gaby Kempf / PIXELIO

Besonders für Frauen ist das Highlight beim Einzug in die eigenen vier Wände oder der Umzug in eine Wohnung, die Einrichtungsplanung.

Wer kennt das nicht, schon Monate vor dem Einzug der neuen Immobilie werden unzählige Einrichtungs- und Möbelhäuser besucht oder man versucht sich aus diversen Zeitschriften und Katalogen Anregungen zur Einrichtungsplanung der neuen vier Wände einzuholen. Aber auch im Fernsehen werden mittlerweile zahlreiche Sendungen und Dokumentationen angeboten, von denen man viele Tipps erhält und sich inspirieren lassen kann. Häufig werden in den Sendungen, aber auch in vielen Zeitschriften, Wohnprobleme wie beispielsweise “Problemzimmer” behandelt, die hilfreich sein können wenn man eine Gebrauchtimmobilie bezieht. Hier steht man nämlich nicht selten vor dem Problem, dass die einzelnen Zimmer nicht den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen. Mit den Einrichtungstipps aus Fernsehen, Zeitschriften und Co. kann man zum Beispiel Platz im Kinderzimmer schaffen und dabei noch Geld sparen.

Wer nicht in den Geldbeutel schauen muss, der kann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Sogenannte Wohnberater oder Einrichtungsplaner, können für bis zu 70 Euro die Arbeitsstunde, so einiges aus einem Zimmer herausholen. Sie verfügen über eine spezielle Ausbildung und besitzen viel Kreativität. Allerdings genügt es meistens schon  Einrichtungshäuser oder Möbelausstellungen zu besuchen um sich inspirieren zu lassen, dort findet man zahlreiche Ideen – und das auch noch kostenlos.

Die meisten Menschen stimmen den Einrichtungsstil der einzelnen Zimmer auf die gesamte Wohnung oder das Haus ab, also entweder komplett rustikal oder stylish und hochmodern. Man sollte zwar möglichst auf einen einheitlichen Stil achten, jedoch dürfen die einzelnen Zimmer ruhig unterschiedlich sein. Erlaubt ist schließlich was gefällt! In den letzten Jahren hat sich der Minimalismus stark durchgesetzt. Qualitativ hochwertige Möbel stehen im Vordergrund und auf viel Dekoration wird hingegen verzichtet.

Wichtig ist bei der Wahl der Einrichtung vor allem aber auch der Zweck. Sie sollte nicht nur toll aussehen, sondern auch zweckmäßig einiges bieten. So kann es zum Beispiel von großem Vorteil sein, wenn man bei der Neuanschaffung von Kinderzimmermöbeln im Vorfeld darauf achtet, dass sie sich dem Entwicklungsstand des Kindes jederzeit anpassen lassen. Auch für Erwachsene gibt es Möbel die zweckmäßig und überaus praktisch sind und sich zum Beispiel bei Bedarf schnell umbauen oder untereinander zusammenbauen lassen.

Gerade wenn die eigenen vier Wände nur mit kleinen Zimmern ausgestattet sind, sind raffinierte Möbel gefragt die unter anderem ausreichend Stauraum bieten und den Raum nicht zu überladen wirken lassen.

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