Das scheint einfach zu sein, doch die Realität zeigt, dass sich viele Bauherren wenig, zu wenig Gedanken über die eigenen Wünsche und Vorstellungen und den erforderlichen Nutzen machen, dies gilt sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich. Aber auch wenn die potenziellen Bauherren genau wissen, was sie wollen, dann schaffen sie es nicht immer, dies dem Planer oder der ausführenden Firma wirklich verständlich zu machen.
Aber wenn Sie nicht wissen, was Sie wirklich wollen, dann kommt es nicht selten vor, dass Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind und wenn dies bei der größten Investition, die Sie in Ihrem Leben machen, passiert, ist das besonders schlimm.
Wie gehen Sie am besten vor?
Reden Sie mit allen Familienmitgliedern, vor allem natürlich mit Ihrem Partner über deren Vorstellungen und Wünsche und prüfen Sie, wie diese mit Ihren Eigenen in Einklang zu bringen sind. Reden Sie mit ihren guten Freunden und verschaffen Sie sich anhand von Plänen, Fotos und Baubeschreibungen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Ihr Haus zu gestalten.
Haben Sie, Ihr Partner oder gar beide Defizite in der räumlichen Vorstellung, können Sie als zweidimensionale Pläne nicht in ein Raumempfinden überführen, dann müssen Sie sich Häuser und Wohnungen im Maßstab 1:1, also reale Objekte ansehen. Dies gilt oft auch bei entsprechenden dreidimensionalen Präsentationen im PC.
Wenn Sie sich Pläne erläutern lassen, trägt dies erfahrungsgemäß weniger zur Klärung als vielmehr zur Verwirrung bei, vor allem, weil der Erklärende natürlich seine eigenen Interessen dabei verfolgt.
Besuchen Sie also eine Fertighausausstellung verschiedener Firmen, Musterhäuser oder auch eine der zahlreich stattfindenden Hausbesichtigungen, allerdings rate ich von Besichtigungen im Rohbauzustand ab, denn vor allem bei Verwendung dunkler Baumaterialien, wie z.B. Beton oder Ziegel, wirken die noch unverputzten Räume als dunkel und damit zu klein.
Notieren Sie sich, was Ihnen gefällt und was nicht.
Aber denken Sie in diesem Stadium daran, sie sind noch auf der Suche und nicht am Ziel.
Legen Sie sich also noch nicht fest, denn sie müssen noch Prioritäten setzen und das Budget einhalten. Doch dazu später.
Wenn Sie Musterhäuser oder Ausstellungen suchen, dann werden Sie u.a. hier fündig.











Schmuck für die Wand – Wandtattoos
© pfaelzer63 / PIXELIO
Wenn Sie Ihren Räumen das gewisse Etwas verleihen möchten oder einfach nur eine optische Veränderung wünschen, eignen sich Wandtattoos ganz besonders gut. Ohne gleich den ganzen Raum tapezieren oder streichen zu müssen, können Sie mit Wandmotiven Ihrem Raum im Handumdrehen eine bezaubernde Atmosphäre verleihen. Wandtattoos sind in allen denkbaren Farben, Formen, Mustern und in verschiedenen Größen erhältlich – sie sind nicht nur schnell und ohne großen Aufwand an Wände aufgebracht, sondern zeigen auch schnell eine große Wirkung!
Meistens bestehen Wandtattoos aus selbstklebenden Kunststoff-Folien wie PVC oder Vinyl, entweder durchgefärbt oder digital aufgedruckt. Bei dem Design der Wandtattoos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob spiegelnd, mit bunten Steinchen, einer samtartigen Oberfläche oder sogar mit Swarovski-Kristallen versehen, es ist mittlerweile fast alles möglich und für jeden Geschmack etwas dabei.
Worauf sollte man beim Kauf achten und auf welchen Oberflächen lassen sich die Wandtattoos aufbringen?
Wandtattoos kleben nahezu auf fast allen Oberflächen wie zum Beispiel Porzellan, Fliesen, Beton,Glas, Raufasertapete oder sogar Rauputz. Wenn Sie die zu beklebende Wand vorher gern streichen möchten, sollten Sie allerdings mindestens zehn Tage mit dem Aufbringen des Wandtattoos warten, die Farbe sollte vollständig durchgetrocknet und ausgehärtet sein damit sich das Wandtattoo nicht wieder löst. Wasserabweisende Oberflächen, beispielsweise Wände die mit Latexfarbe gestrichen wurden, Teflonoberflächen oder Lehmputz sind für das Aufkleben des Wandschmucks nicht so gut geeignet. Bei diesen Oberflächen besteht die Gefahr, dass sich der Wandsticker schnell wieder löst. Wer sich nicht ganz sicher ist, kann zuvor die Oberflächenbeschaffenheit testen, indem er einen Streifen Tesafilm auf die betreffende Wand klebt. Sollte dieser nicht haften, eignet sich die Oberfläche eher nicht zum Aufbringen eines Wandstickers. Sie können aber auch direkt beim Hersteller der Wandtattoos anfragen, viele Hersteller bieten Ihren Kunden an ein Probestück zu bestellen.
Wenn Sie sich schließlich für ein Wandmotiv und eine passende Stelle entschieden haben, können Sie sich ans Bekleben der Wand machen. Wandtattoo sind in der Regel zwischen einer Trägerfolie und einem Deckpapier eingebettet und werden zusammengerollt verpackt. Falls Sie Knitterfalten oder Luftblasen vorfinden, ist zu empfehlen das Wandtattoo auf einer glatten Oberfläche nochmals fest auf die Trägerfolie zu drücken und erst im Anschluss das Deckpapier vorsichtig zu entfernen. Bei größeren Wandtattoos gelingt das Aufbringen an die Wand am besten wenn man sich eine zweite Person zu Hilfe nimmt.
Eine Hilfe ist ein Rakel, er sieht einem Spachtel ähnlich und mit ihm kann man das Wandtattoo an die Wand streichen. Wenn einem das Wandtattoo nach einer Weile nicht mehr gefällt, kann man es mithilfe von Wärme eines Föhns ganz einfach wieder ablösen – kinderleicht, praktisch und gut!