Monatliches Archiv: Mai 2010

Schmuck für die Wand – Wandtattoos

© pfaelzer63 / PIXELIO

Wenn Sie Ihren Räumen das gewisse Etwas verleihen möchten oder einfach nur eine optische Veränderung wünschen, eignen sich Wandtattoos ganz besonders gut. Ohne gleich den ganzen Raum tapezieren oder streichen zu müssen, können Sie mit Wandmotiven Ihrem Raum im Handumdrehen eine bezaubernde Atmosphäre verleihen. Wandtattoos sind in allen denkbaren Farben, Formen, Mustern und in verschiedenen Größen erhältlich – sie sind nicht nur schnell und ohne großen Aufwand an Wände aufgebracht, sondern zeigen auch schnell eine große Wirkung!

Meistens bestehen Wandtattoos aus selbstklebenden Kunststoff-Folien wie PVC oder Vinyl, entweder durchgefärbt oder digital aufgedruckt. Bei dem Design der Wandtattoos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob spiegelnd, mit bunten Steinchen, einer samtartigen Oberfläche oder sogar mit Swarovski-Kristallen versehen, es ist mittlerweile fast alles möglich und für jeden Geschmack etwas dabei.

Worauf sollte man beim Kauf achten und auf welchen Oberflächen lassen sich die Wandtattoos aufbringen?

Wandtattoos kleben nahezu auf fast allen Oberflächen wie zum Beispiel Porzellan, Fliesen, Beton,Glas, Raufasertapete oder sogar Rauputz. Wenn Sie die zu beklebende Wand vorher gern streichen möchten, sollten Sie allerdings mindestens zehn Tage mit dem Aufbringen des Wandtattoos warten, die Farbe sollte vollständig durchgetrocknet und ausgehärtet sein damit sich das Wandtattoo nicht wieder löst. Wasserabweisende Oberflächen, beispielsweise Wände die mit Latexfarbe gestrichen wurden, Teflonoberflächen oder Lehmputz sind für das Aufkleben des Wandschmucks nicht so gut geeignet. Bei diesen Oberflächen besteht die Gefahr, dass sich der Wandsticker schnell wieder löst. Wer sich nicht ganz sicher ist, kann zuvor die Oberflächenbeschaffenheit testen, indem er einen Streifen Tesafilm auf die betreffende Wand klebt. Sollte dieser nicht haften, eignet sich die Oberfläche eher nicht zum Aufbringen eines Wandstickers. Sie können aber auch direkt beim Hersteller der Wandtattoos anfragen, viele Hersteller bieten Ihren Kunden an ein Probestück zu bestellen.

Wenn Sie sich schließlich für ein Wandmotiv und eine passende Stelle entschieden haben, können Sie sich ans Bekleben der Wand machen. Wandtattoo sind in der Regel zwischen einer Trägerfolie und einem Deckpapier eingebettet und werden zusammengerollt verpackt. Falls Sie Knitterfalten oder Luftblasen vorfinden, ist zu empfehlen das Wandtattoo auf einer glatten Oberfläche nochmals fest auf die Trägerfolie zu drücken und erst im Anschluss das Deckpapier vorsichtig zu entfernen. Bei größeren Wandtattoos gelingt das Aufbringen an die Wand am besten wenn man sich eine zweite Person zu Hilfe nimmt.

Eine Hilfe ist ein Rakel, er sieht einem Spachtel ähnlich und mit ihm kann man das Wandtattoo an die Wand streichen. Wenn einem das Wandtattoo nach einer Weile nicht mehr gefällt, kann man es mithilfe von Wärme eines Föhns ganz einfach wieder ablösen – kinderleicht, praktisch und gut!

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Die eigenen Vorstellungen erkennen

Musterhaus l top10-immobilien blog ©walker

Das scheint einfach zu sein, doch die Realität zeigt, dass sich viele Bauherren wenig, zu wenig Gedanken über die eigenen Wünsche und Vorstellungen und den erforderlichen Nutzen machen, dies gilt sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich. Aber auch wenn die potenziellen Bauherren genau wissen, was sie wollen, dann schaffen sie es nicht immer, dies dem Planer oder der ausführenden Firma wirklich verständlich zu machen.

Aber wenn Sie nicht wissen, was Sie wirklich wollen, dann kommt es nicht selten vor, dass Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind und wenn dies bei der größten Investition, die Sie in Ihrem Leben machen, passiert, ist das besonders schlimm.

Wie gehen Sie am besten vor?

Reden Sie mit allen Familienmitgliedern, vor allem natürlich mit Ihrem Partner über deren Vorstellungen und Wünsche und prüfen Sie, wie diese mit Ihren Eigenen in Einklang zu bringen sind. Reden Sie mit ihren guten Freunden und verschaffen Sie sich anhand von Plänen, Fotos und Baubeschreibungen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Ihr Haus zu gestalten.

Haben Sie, Ihr Partner oder gar beide Defizite in der räumlichen Vorstellung, können Sie als zweidimensionale Pläne nicht in ein Raumempfinden überführen, dann müssen Sie sich Häuser und Wohnungen im Maßstab 1:1, also reale Objekte ansehen. Dies gilt oft auch bei entsprechenden dreidimensionalen Präsentationen im PC.

Wenn Sie sich Pläne erläutern lassen, trägt dies erfahrungsgemäß weniger zur Klärung als vielmehr zur Verwirrung bei, vor allem, weil der Erklärende natürlich seine eigenen Interessen dabei verfolgt.

Besuchen Sie also eine Fertighausausstellung verschiedener Firmen, Musterhäuser oder auch eine der zahlreich stattfindenden Hausbesichtigungen, allerdings rate ich von Besichtigungen im Rohbauzustand ab, denn vor allem bei Verwendung dunkler Baumaterialien, wie z.B. Beton oder Ziegel, wirken die noch unverputzten Räume als dunkel und damit zu klein.

Notieren Sie sich, was Ihnen gefällt und was nicht.

Aber denken Sie in diesem Stadium daran, sie sind noch auf der Suche und nicht am Ziel.

Legen Sie sich also noch nicht fest, denn sie müssen noch Prioritäten setzen und das Budget einhalten. Doch dazu später.

Wenn Sie Musterhäuser oder Ausstellungen suchen, dann werden Sie u.a. hier fündig.

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Auf High Heels in der eigenen Wohnung

herumzustolzieren, kann Ärger machen. Vor allem, wenn frau in einer hellhörigen Altbauwohnung lebt, sie über Fliesen- oder Laminatböden verfügt und und in der Etage darunter ein geräuschempfindlicher Nachbar wohnt.

Obwohl ich als Mann kann mir eigentlich kaum einen Grund vorstellen, warum frau nicht sofort beim Betreten der Wohnung diese „Marterinstrumente“ – oder sind sie dies etwa nicht – auszieht.

Aber ein solcher Fall hat die Gerichte beschäftigt und das LG Hamburg (Urteil v. 15.12.2009, 316 S 14/09) hat entschieden, dass die Stöckelschuhe außen vor bleiben müssen. Die Begründung, das Tragen von harten Absätzen gehört in einer akustisch anfälligen Altbauwohnung mit Fliesen- oder Laminatboden nicht mehr zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung.

Nun, wenn die Mieterin oder Eigentümerin nur selbst betroffen ist, kann sie die Schuhe ja an der Wohnungseingangstür ausziehen, aber was macht man oder frau, wenn Besuch auf Stöckelschuhen kommt, die Besucherin bitten, sofort die Schuhe auszuziehen und vielleicht Filzpantoffeln anzuziehen, was dem Outfit der Dame wohl nicht unbedingt förderlich sein dürfte.

Wobei ich durchaus Verständnis habe, wenn sich ein Nachbar durch Geräusche in der über ihm liegenden Wohnung gestört fühlt und ich erinnere mich noch gut an einen Kunden, der bei mir eine Eigentumswohnung im Erdgeschoss gekauft hat, warum auch immer nicht im Obergeschoss und erst unterschrieben hat, als er in der Baubeschreibung die verbindliche Vorgabe gelesen hat, dass in den Wohn- und Schlafräumen nur Te ppichböden in der OG-Wohnung verwendet werden dürfen. Wir haben dem Käufer damals auf seine Kosten sogar noch eine verbesserte Schalldämmung in die Decke eingebaut.

Vor allem finde ich Laminatböden problematisch, denn wenn wir einen solchen Boden in einer Ferienwohnung hatten und leider kommt das gar nicht so selten vor, dann machen mich die tapsenden Geräusche unseres Hundes fast verrückt.

Die beste Wahl, keinen Laminatboden und auf den Fliesen dicke Teppiche.

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Einrichtungsplanung

© Gaby Kempf / PIXELIO

Besonders für Frauen ist das Highlight beim Einzug in die eigenen vier Wände oder der Umzug in eine Wohnung, die Einrichtungsplanung.

Wer kennt das nicht, schon Monate vor dem Einzug der neuen Immobilie werden unzählige Einrichtungs- und Möbelhäuser besucht oder man versucht sich aus diversen Zeitschriften und Katalogen Anregungen zur Einrichtungsplanung der neuen vier Wände einzuholen. Aber auch im Fernsehen werden mittlerweile zahlreiche Sendungen und Dokumentationen angeboten, von denen man viele Tipps erhält und sich inspirieren lassen kann. Häufig werden in den Sendungen, aber auch in vielen Zeitschriften, Wohnprobleme wie beispielsweise “Problemzimmer” behandelt, die hilfreich sein können wenn man eine Gebrauchtimmobilie bezieht. Hier steht man nämlich nicht selten vor dem Problem, dass die einzelnen Zimmer nicht den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen. Mit den Einrichtungstipps aus Fernsehen, Zeitschriften und Co. kann man zum Beispiel Platz im Kinderzimmer schaffen und dabei noch Geld sparen.

Wer nicht in den Geldbeutel schauen muss, der kann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Sogenannte Wohnberater oder Einrichtungsplaner, können für bis zu 70 Euro die Arbeitsstunde, so einiges aus einem Zimmer herausholen. Sie verfügen über eine spezielle Ausbildung und besitzen viel Kreativität. Allerdings genügt es meistens schon  Einrichtungshäuser oder Möbelausstellungen zu besuchen um sich inspirieren zu lassen, dort findet man zahlreiche Ideen – und das auch noch kostenlos.

Die meisten Menschen stimmen den Einrichtungsstil der einzelnen Zimmer auf die gesamte Wohnung oder das Haus ab, also entweder komplett rustikal oder stylish und hochmodern. Man sollte zwar möglichst auf einen einheitlichen Stil achten, jedoch dürfen die einzelnen Zimmer ruhig unterschiedlich sein. Erlaubt ist schließlich was gefällt! In den letzten Jahren hat sich der Minimalismus stark durchgesetzt. Qualitativ hochwertige Möbel stehen im Vordergrund und auf viel Dekoration wird hingegen verzichtet.

Wichtig ist bei der Wahl der Einrichtung vor allem aber auch der Zweck. Sie sollte nicht nur toll aussehen, sondern auch zweckmäßig einiges bieten. So kann es zum Beispiel von großem Vorteil sein, wenn man bei der Neuanschaffung von Kinderzimmermöbeln im Vorfeld darauf achtet, dass sie sich dem Entwicklungsstand des Kindes jederzeit anpassen lassen. Auch für Erwachsene gibt es Möbel die zweckmäßig und überaus praktisch sind und sich zum Beispiel bei Bedarf schnell umbauen oder untereinander zusammenbauen lassen.

Gerade wenn die eigenen vier Wände nur mit kleinen Zimmern ausgestattet sind, sind raffinierte Möbel gefragt die unter anderem ausreichend Stauraum bieten und den Raum nicht zu überladen wirken lassen.

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Küchenplanung

© Franz Schneider / PIXELIO

Eine Küche muss nicht nur chic aussehen, sondern sollte natürlich auch neben funktional auch wohnlich sein. Oftmals ist die Küche nämlich optimaler Treffpunkt für die gesamte Familie in der Wohnung oder im Haus. Die Küche bedarf einer gründlichen Planung und ist eine spannende Aufgabe. Vor dem Kauf einer neuen Küche sollte der erste Schritt eine Skizze sein, im Anschluss eine maßstabsgetreue Zeichnung und dann kann mit der Planung begonnen werden. Sollte man sich das genaue Aufzeichnen und Planen nicht selbst zutrauen, findet man bei Möbelhäusern und Küchenspezialisten Hilfe. Sie können Ihnen viele Ideen und Tipps mitgeben. Am wichtigsten bzw. an erster Stelle sind die Berücksichtigung der einzelnen Anschlüsse. Wo soll gekocht werden, wo befinden sich die Steckdosen und nicht zuletzt spielt auch der Standort der Spülmaschine und  ihr Wasseranschluss eine entscheidende und große Rolle für die Küchengestaltung. Erst dann, wenn diese Punkte geklärt hat, kann man sich im nächsten Schritt Gedanken um die Schränke machen. Wo soll sich welches Gerät befinden? Sollen möglicherweise die Waschmaschine oder die Gefriertruhe in die Küche integriert werden, müssen diese von Beginn an mit in die Planung einfließen.

Es gibt immer eine Lösung für jeden Raum und dessen Aufteilung. Mit modernen Küchen von heute lassen sich Einzel-Module geschickt platzieren. Wenn man seine Vorstellung der Küche schon im Kopf hat, ist man meist gar nicht für die Planung auf professionelle Hilfe angewiesen. Modulküchen lassen sich entsprechend verändern und anpassen und haben den Vorteil, dass man sie problemlos bei einem Umzug in eine neue Wohnung oder Haus mitnehmen kann. Sie bietet ein sehr hohes Maß an Flexibilität und es ist mit der Küche eine Vielzahl an Veränderungen problemlos möglich. Die Wahl des Materials sollte man sich vorher genau überlegen und dabei berücksichtigen wie lange die Küche seine Dienste leisten sollte, erst danach sollte man sich Gedanken zur Optik und dem Design seiner Küche machen. Bei der Küchenplanung wird einem viel Freiheit geboten, diese sollte man auch nutzen!

Mittlerweile zeichnet sich eine moderne Küche unter anderem auch dadurch aus, dass der Herd nun nicht mehr in die Küchenarbeitsplatte der Küchenzeile integriert wird, sondern der Herd steht als Einzelmodul mitten im Raum und bildet als Kochinsel das Zentrum der Küche.

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Bunte Kinderzimmer

© Rainer Sturm / PIXELIO

Viele Farben in Kinderzimmern besitzen eine positive Wirkung auf die geistige, seelische und kreative Weiterentwicklung der Kinder. Bei der Entwicklung vom kleinen Kind bis hin zum Teenager durchläuft der Einrichtungsstil viele Wandlungen, aber eines bleibt: die Farbe.

Giftgrün, Knallorange oder Quietschgelb? Kinder wissen sehr früh und genau, was ihnen gefällt oder nicht und sie besitzen ihren persönlichen Geschmack. Das Kinderzimmer zählt zu dem Raum, welcher überwiegend bewohnt und belebt wird  – sei es zum Schlafen, Herumtoben, Spielen oder Lernen.

Von der Kindheit an  reagieren wir zweifellos auf Farben. Farben können eine belebende, anregende Wirkung auf uns haben und sogar stimulieren – aber auch beruhigen und entspannen. Primär Kinder nehmen Farben viel intensiver und unmittelbar wahr als Erwachsene.

Die wichtigsten Farben und Ihre Wirkung auf die Kinder:

  • Violett besänftigt laute Kinder hat eine beruhigende, wärmende Wirkung
  • Blau verleiht Entspannung, blau wirkt harmonisierend auf ängstliche Kinder
  • Grün hilft  beim Einschlafen und wirkt ausgleichend und beruhigend bei lebhaften Kindern
  • Orange wirkt stimmulierend und heitert müde Kinder auf
  • Rot wirkt belebend, aktiviert und animiert gemütliche Kinder zum Spielen
  • Gelb wirkt erfrischend und stimmt bequeme, lustlose Kinder munter und fröhlich

Auch wenn jede Farbe eine nachweisbare Wirkung hat, ist die richtige Auswahl der Farbe letztendlich abhängig von der jeweiligen Vorliebe des Kindes. Denn die Töne werden individuell wahrgenommen. Beispielsweise kann ein sattes, kräftiges Orange bei dem Einen gute Laune hervorrufen,  kann aber auch andersherum schlicht nur belastend wirken.

Farben haben zwar eine entscheidende Bedeutsamkeit in Kinderzimmern, allerdings ist es nicht  zwingend erforderlich, die Zimmer komplett damit zu streichen. Auch farbige Möbel, Accessoires und Spielsachen die Kinder umgeben, können eine ebenso wirkungsvolle Ausstrahlung haben.

Schon kleine Farbakzente, wie ein Vorhang im kräftigen Orange oder eine grünfarbende Kiste, gefüllt mit Spielzeug bilden reizende Kontraste. Auch fröhlicher Bilder an den Wänden können einzelne Farbtupfer setzen und dadurch die Optik eines Kinderzimmers verwandeln.

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Immobilienschnäppchen mit Zwangsversteigerungen?!

Wer auf dem Immobilienmarkt ein Schnäppchen machen will, sollte sich bei einer Zwangsversteigerung umsehen, denn gerade in der heutigen Zeit kommt es immer wieder vor, dass Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Raten für die Bankkredite nicht mehr oder nicht mehr im vollen Umfang bedienen können.

Die Ursachen können vielfältig sein, Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Überschuldung und wer dann nicht selbst die Reißleine zieht und rechtzeitig selbst verkauft, dem droht die Zwangsversteigerung, die meist von der Kredit gebenden Bank betrieben wird. Des einen Leid ist des anderen Freud, und wer ein Objekt aus der Zwangsversteigerung erwirbt, kann gegenüber einem normalen Verkauf durchaus Geld sparen, denn oft gehen diese Objekte zu einem Bruchteil des Verkehrswerts in andere Hände über, wenn auch nicht im ersten Termin, denn da muss mindestens die Hälfte des Verkehrswertes erzielt werden.

Das hört sich gut an, aber wer so ein Schnäppchen machen will und keine böse Überraschung erleben will, der muss auf einige Punkte ganz besonders achten. Da Termine für Zwangsversteigerungen lange im Voraus festgelegt werden, hat man genügend Zeit die wichtigsten Punkte in Ruhe abzuarbeiten, vorausgesetzt man hat sich rechtzeitig über die anstehenden Termine bei den Amtsgerichten erkundigt oder sich im Internet die entsprechenden Daten besorgt.

Sie haben ein für Sie interessantes Objekt gefunden, dann können Sie sich beim zuständigen Amtsgericht oder bei der Gläubigerbank als ersten Anhaltspunkt das sogenannte Wertgutachten besorgen. Dies ist allerdings mitunter mit Vorsicht zu genießen, denn nicht selten hat der Gutachtenersteller gar nicht die Möglichkeit gehabt, das Objekt von innen zu sehen und zu untersuchen. Achten Sie beim Gutachten vor allem auf die erkannten Mängel, aber auch auf lange Leerstände, durch die ein Objekt nicht gerade besser wird. Besorgen Sie sich einen Grundbuchauszug, um sicher zu sein, dass auf dem Grundstück keine weiteren Belastungen, wie z.B. Wohn- oder Überfahrrechte liegen.

Versuchen Sie mit einem Baufachmann das Objekt zu untersuchen, denn bei Zwangsversteigerung gibt es keine Gewährleistung, Sie kaufen also unter Umständen die Katze im Sack. Allerdings kann der bisherige Besitzer sich weigern, dass Sie sich entsprechend umsehen und sie müssen entscheiden, ob Sie das mit dem Kauf verbundene Risiko tragen wollen oder sich lieber nach einem anderen Objekt umschauen. Schauen Sie sich den Flächennutzungs- und/oder Bebauungsplan an, vor allem, wenn Sie Veränderungen wie Um- oder Anbauten planen, denn diese müssen davon gedeckt sein. Klären Sie ab, ob das Haus vermietet ist oder ob der bisherige Eigentümer noch darin wohnt und vielleicht Schwierigkeiten machen wird, wenn er ausziehen soll. Stellen Sie Ihre Finanzierung sicher und klären Sie alle versicherungstechnischen Fragen, denn mit dem Zuschlag geht die Haftung auf Sie über.

Damit Sie bei einer Versteigerung keinen Fehler machen, empfiehlt es sich einige Immobilienversteigerungen vorab zu besuchen, um sich die Abläufe einzuprägen und zu beobachten, wie sich z.B. die Bankvertreter oder auch Makler verhalten, damit Sie bei der Versteigerung, an der Sie bieten wollen, nicht zu sehr überrascht werden, obwohl dies natürlich trotzdem passieren kann. Denken Sie rechtzeitig daran, dass Sie i.d.R. vor dem Bieten eine Sicherheit von 10% des Verkehrswerts leisten müssen, damit Ihr Gebot akzeptiert wird.

Legen Sie vorher verbindlich Ihr Limit fest, über das Sie auf gar keinen Fall gehen wollen und lassen Sie nicht von anderen Bietern dazu verführen, dieses Limit auch nur um einen Euro zu überschreiten. Denn ist einmal der Damm gebrochen, dann weiß man nicht, wo das endet und ob das Schnäppchen dann noch ein Schnäppchen ist.

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Wohngifte und Schadstoffe vermeiden

© Rainer Sturm / PIXELIO

Häufig kommt die Gefahr von Wohngiften aus Fußbodenbelägen oder auch von Wandanstrichen. Auslöser sind unter anderem giftige Verbindungen von Klebstoffen und PVC. Eine einfache und ungiftige Alternative wäre hier zum Beispiel ein doppelseitiges Klebeband zum Fixieren gewesen.

Auch auf die Oberfläche der Wände sollte geachtet werden. Risiken weisen vor allem Lösungsmittel in Wand- und Dispersionsfarben auf. Zu empfehlen sind wegen des niedrigen Anteils an Lösungsmitteln,  Silikatfarben für den Erstanstrich. Durch Lüften des Raumes wird während des Streichens und auch einige Tage danach die Raumbelastung erheblich verringert. Das Gütesiegel vom ECO-Umweltinstitut oder der “Blaue Engel”  geben beim Kauf Auskunft über die Schadstoffbelastung bzw. schädliche Inhaltsstoffe.

In Innenräumen ist die Luft häufiger und stärker belastet als draußen in der Natur. Durch das Ausdünsten von Teppichböden oder Farben können gesundheitliche Schäden auftreten. Anzeichen sind auffällige Gerüche nach Neuanschaffungen oder Neubauten und ständiges Unwohlsein bis hin zu schweren toxischen Vergiftungen.

Symptome können sein:

  • Schleimhautreizungen
  • Augenprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Nervosität
  • Gedächtnis- und Konzentrations-Probleme
  • Haarausfall
  • Abwehrschwäche
  • chronische Nebenhöhlenentzündungen
  • Leber-, Nieren-, Darm-, Magen – Beschwerden
  • Allergien
  • Erbrechen
  • Hautausschläge
  • Benommenheit
  • asthmatische Beschwerden
  • Leberschäden
  • chron. Müdigkeit
  • Ohrgeräusche

Sollten Sie Opfer von Wohngiften geworden sein, sollten Sie versuchen schnellstmöglich alle Gifte zu entfernen und sie durch verträgliche Materialien zu ersetzen. Aber bitte informieren Sie sich vor dem Kauf genau über die Inhaltstoffe und achten Sie auf das Gütesiegel!

Zusätzlich können Sie Ihre Entgiftungsorgane stärken. Mariendistel-Präparate stärkt die Leber und Solidago die Nieren. Viel Wasser trinken und ausreichend Vitamine durch Obst und Gemüse sind ebenfalls eine Hilfe. Nicht zuletzt sollte es Ihnen nicht an ausreichend Schlaf und Bewegung mangeln.

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Schicke Accessoires: Fensterläden

Fensterläden und Blumenschmuck l top10-immobilien blog ©walker

Rollläden sind zwar heute gebräuchlicher und vielleicht auch einen Deut bequemer, aber interessanter und schöner sind die guten alten Fensterläden. Sie können wirkungsvolle Akzente bei der Fassadengestaltung setzen, sowohl im Neubau als auch bei der Altbausanierung.

Wobei es schon Fensterläden gab, bevor es überhaupt Fensterglas gab und sie wurden ursprünglich auf der Innenseite der Fensteröffnungen angebracht, um vor Wind und Wetter zu schützen.

Heute passt das Wort alt nicht mehr so richtig, denn auch Fensterläden gehen mit der Zeit und sie lassen sich vielfältig gestalten und in der Nutzung optmieren., sie zu gestalten und die Nutzung durch verstellbare Lamellen zu optimieren.

Fensterläden werden als Sicht- und Sonnenschutz eingesetzt, vor allem, wenn sie verstellbare Lamellen haben und sie verbessern den Wärmeschutz. Nicht zuletzt können sie mithelfen, mögliche Einbrecher abzuschrecken.

Moderne Fensterläden können allen Fensterformen, naja, sagen wir fast allen Fensterformen angepasst werden.

Am bekanntesten sind die Dreh- oder Klappläden, aber es gibt auch noch die Schiebeläden, die auf Laufschienen in Position gebracht werden können. Liegen die Fenster sehr eng beisammen, kommen oft die Faltschiebeläden wegen des geringen Platzbedarfs zur Anwendung.

Als wir letzthin in einem Holzhaus Ferien machten, war es uns sehr lästig, morgens die Fensterläden zu öffnen und abends zu schließen, denn entweder mussten wir die Fensterbank abräumen, um uns hinausbeugen zu können oder wir mussten das Ganze von außen machen und dann nur von innen verschließen.

Doch im eigenen Haus ist dies natürlich mit einer entsprechenden Kurbelmechanik viel bequemer zu machen, auch ein Motorantrieb ist möglich, der mit einer Zeitschaltuhr oder Sonnensensoren ausgerüstet werden kann und damit eine vollautomatische Nutzung ermöglichen

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Haus durch Fensterläden aufzupeppen.

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Mögen Sie Aphorismen und Volksweisheiten?

Kluges l top10-immobilien blog

Und wenn Sie dann noch Bauen wollen oder gerade im Begriff sind, dies zu tun, dann interessiert Sie vielleicht, was ich zum Thema Bauen bei einer kleinen Internetrecherche gefunden habe;

Bauen ist ein süßes Armmachen (Deutsches Sprichwort)

Wer sich Geld leiht, um zu bauen,baut, um es zu verkaufen (China)

 Männer bauen ein Haus, Frauen schaffen ein Zuhause

 Man sollte die Städte auf dem Land bauen (H.Bonaventure Monnier (1799-1877)

 Bauen kann nur der Hab-ich, nicht der Hätt-ich (Sprichwort)

 Wer bauen will, muss zwei Pfennige für einen rechnen (Sprichwort)

 Wer die Sucht hat zu bauen, bedarf zu seinem Verderben keines anderen Feindes (Frankreich)

 Die Eltern bauen, die Kinder wohnen. (Griechenland)

 Wie Menschen denke und leben, so bauen und wohnen sie (Herder)

 ”Ich hätte zwei Häuser bauen können.”
“Wie denn?”
“Na, eins mit normalen Steinen und eins mit den Steinen, die mir Banken und Behörden in den Weg gelegt haben.”

 Wenn man sich diese Sprüche in Ruhe zu Gemüte führt, stellt man fest, dass in vielen mehr als nur ein Körnchen Wahrheit liegt, auch wenn sich die meisten eher mit den Problemen und dem Ärger des Bauens beschäftigen, als mit der Freude, die auch damit verbunden sein kann.

Aber hier im Blog wollen wir versuchen, Ihnen zu vermitteln, wie Sie Ärger beim Bauen oder beim Immobilienkauf vermeiden und wie Sie sich in Ihrem Heim wohlfühlen und wie Sie es noch verschönern können.

Weitere Sprüche, nicht nur übers Bauen, finden Sie hier.

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