Eine besondere Bedeutung für die Hausgestaltung kommt der Neigung des Grundstücks zu und es empfiehlt sich daher, sich nicht auf das eigene Augenmaß zu verlassen, sondern durch ein Nivellement des Grundstücks die tatsächlichen Fakten zu ermitteln.
Bei einem ebenen oder fast ebenen Grundstück kann es durchaus sinnvoll sein, auf einen Keller zu verzichten und den gesamten Wohnbedarf mit allen Nebenräumen im Erd- und ggf. im Dachgeschoss unterzubringen. Auf die Frage, Keller ja oder nein, werde ich demnächst hier eingehen.
Liegt bei ihrem Wunschgrundstück eine leichte bis mittlere Hanglage vor, kann auf den Keller nicht verzichtet werden, sondern im Gegenteil, man kann das Keller- oder Untergeschoss zu Wohnzwecken verwenden, sei es für den Eigenbedarf oder auch zum Einbau einer steuerlich interessanten Einliegerwohnung, deren Mieteinnahmen auch zur Gesamtfinanzierung beitragen können.
Extreme Hanglagen verteuern den Bau und das Bauen erheblich und man sollte sich genau überlegen, ob man sich dies antun will. Natürlich hat man oft eine herrliche Aussicht, denn andere Häuser liegen dann ggf. tief unter dem Eigenen und versperren so keinen Blick.
Aber oft benötigt man dann sogar zwei Untergeschosse. Wichtig ist bei diesen Grundstücken der Zugang. Ist dieser hangseitig, ist das relativ unproblematisch, muss man allerdings den Zugang von unten erschließen, dann bedeutet dies aufwendige und teure Treppenanlagen, die vor allem im Winter sehr arbeitsintensiv sein können und auch ein hohes Gefahrenpotenzial darstellt.
Hanggrundstücke verteuern durch notwendige Mauern und Wände auch die Gartengestaltung und die –bearbeitung, obwohl Terrassengärten sehr interessant und schön sein können.
Erkundigen Sie sich bei dem Grundstück nach den Bodenverhältnissen, ist der Baugrund tragfähig, liegt Fels an, der den Aushub nicht unerheblich verteuern kann. Ist mit einem hohen Grundwasserstand zu rechnen, der einen Keller weiter verteuern könnte.
Liegt das Grundstück im Bereich einer Industriebrache, kann es gefährliche Verunreinigungen des Bodens geben?
Ist noch mit Munitionsfunden aus dem 2. Weltkrieg zu rechnen oder können Bodendenkmale den Bau zumindest verzögern?
Alte Bäume können ein Grundstück enorm aufwerten, aber wenn Sie der Bebauung im Weg stehen und nicht gefällt werden dürfen, sind sie mehr als problematisch.
Sind die Grundstückspreise angemessen und für Sie bezahlbar, auch unter Berücksichtigung der o.a. Zusatzkosten.
Wie groß ist das Grundstück überhaupt?










Die Woche der Sonne
Auch frage ich mich, ob die Initiatoren auch heute noch so glücklich sind über die ausgewählte Schirmherrin der Veranstaltung, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ja nicht unbedingt für eine weitere finanzielle Unterstützung der Solarenergie steht, sondern eher für das Gegenteil.
Langsam gehen die Tage und Wochen aus, an denen Verbände und Organisationen, an irgendwelche, manchmal auch obskuren, Dinge erinnern wollen und dann – wie hier zum 4. Mal – irgendetwas ausrufen, um sich in den Medien in Erinnerung zu rufen.
Aber genug des Meckerns, kommen wir zum Inhalt dieser Sonnenwoche, kommen wir zur schon erwähnten Schirmherrin, die von den Veranstaltern wie folgt zitiert wird: „Durch die Nutzung von Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder Erdwärme reduzieren wir die Brennstoffimporte und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe. Dadurch sichert sich Deutschland eine zunehmende Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Und die ersten Erfolge sind bereits sichtbar. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix steigt.“
Wenn dem aber so ist, dann fragt sich der geneigte Leser, warum die Partei von Frau Merkel unbedingt die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern will.
Wer wissen will, welche Veranstaltungen für ihn als Hausbesitzer oder potenzieller Immobilienkäufer in seiner Region durchgeführt werden und wer seinen Teil zu den erwarteten 300.000 Besuchern beitragen will, der wird hier fündig, denn auf dieser Website wird aufgeführt, was die mehr als 1000 Akteure, wie Handwerksbetriebe, Energieberater, Kommunen, Ing. Büros, Umweltinitiativen und Solarunternehmen auf die Beine stellen wollen.
In der Pressemitteilung des Verbandes wird explizit auf den 2. Traunsteiner Energietag mit Themen wie Altbausolarisierung und der Weg zur eigenen Solarstromanlage verwiesen. Als nebenberuflicher Kochbuchautor würde mich allerdings die Aktion der Solarkochschule in Rheinbach bei Bonn besonders interessieren, aber die Anfahrt ist mir doch etwas zu weit.
In Ingelfingen wird bei einem Vortrag das Thema „Klimawandel – Science-Fiction oder Realität behandelt.
Ich wünsche mir nur, dass bei den geplanten Veranstaltungen bei den Besuchern nicht nur hohe Erwartungen geweckt, sondern die Aussagen mit belastbaren Fakten hinterlegt werden, was leider häufig in diesem Segment nicht der Fall ist, was ich immer wieder bedaure.