Monatliches Archiv: Februar 2010

Warum gibt es beim Bauen so viel Ärger?

Liegt es wirklich nur an den „bösen“ Bauträgern, Generalunternehmern, Bauunternehmern und Handwerker, die nichts lieber tun, als die „armen“ Bauherren über den Tisch zu ziehen, mit immer neuen Nachforderungen kommen und mängelbehaftete Häuser und Wohnungen abliefern.

Wenn man der Presse und vor allem manchen Fernsehberichten oder Internetforen Glauben schenken will, dann scheint dies so zu sein.Natürlich gibt es immer wieder schwarze Schafe unter den Firmen, doch die weit überwiegende Mehrheit arbeitet seriös und will ihre Kunden zufriedenstellen und schafft das auch häufig, doch da nur bad news good news sind, wird darüber nie berichtet.
Doch liegt es nicht manchmal auch den Bauherren selbst?
Vielen halten die „Geiz ist geil“ Methode für das Nonplusultra auch beim Hausbau. Man will alles, aber zu einem extrem niedrigen Preis ohne darüber nachzudenken, dass jede vernünftige Leistung eben Geld kostet und dass alle Unternehmen nur mit Wasser kochen.
Wer also bei Unternehmen kauft, die extrem günstig anbieten, muss damit rechnen, dass es eine Haken bei der Sache gibt, dass minderwertige Produkte eingebaut werden, dass hohe Nachforderungen auf einen zukommen, weil die Baubeschreibung oder das Leistungsverzeichnis löchrig wie Schweizer Käse ist und es besteht eine hohe Gefahr, dass das Unternehmen noch während der Bauzeit oder während der Gewährleistungszeit insolvent wird.
Aber leider trifft der Umkehrschluss, teurere Anbieter liefern immer Qualität nicht zu, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher.
Aber vielleicht noch wichtiger für Streitereien am Bau sind die ungenügende Vorbereitung der Bauherren aufs Bauen.

Denn sie wissen nicht, was sie wollen, sie können sich nicht vorstellen, was sie erhalten und sie vereinbaren nicht genau genug, was gebaut werden soll.Bauherren müssen sich vor dem Bauen ganz genau darüber klar werden, wie sie in ihren neuen 4 Wänden leben wollen, sie müssen mit dem Planer genau festlegen, wie das Haus ausgeführt werden soll und sie müssen genau das mit dem oder den ausführenden Unternehmen vereinbaren und sie sollten auf Änderungen während der Bauausführung verzichten, denn diese kosten Geld und nicht wenig.

Ich werde über die sinnvollen und notwendigen Vorarbeiten für Bauherren immer wieder hier im Blog berichten und empfehle demjenigen, der kurz vor dem Bauen steht, meinen Bauherrenratgeber, den Sie hier für € 9,95 kaufen können.

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Frühling läßt sein blaues Band…

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
Eduard Mörike (1804-1875)

Kunst- und Lustgärtnerei Oberscheißheim

Sind Sie auch schon heiß auf den Frühling? Im Moment sieht es, zumindest im Süden, sehr nach Frühling aus. Die Temperaturen steigen tagsüber auf bis zu 12 Grad und man freut sich über jeden Sonnenstrahl den man einfangen kann. Allerdings warnen die Meterolügen mit erhobenen Zeigefinger, wir sollen uns mal nicht zu früh freuen.

Doch der Frühling kommt. Und das glücklicherweise jedes Jahr. Langsam wird es wieder Zeit, sich über den eigenen Garten Gedanken zu machen und sich die alljährliche Frage zu stellen, was soll/möchte ich in diesem Jahr nur pflanzen. Welche Kräuter, welches Gemüse, welches Obst soll in meinem Garten wachsen und gedeihen? Eine Webseite die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte, ist die der Kunst- und Lustgärtnerei in Oberschleißheim bei München. Natürlich gibt´s die Gärtnerei nicht nur im Internet :o

Viel Spaß auf dieser Webseite.

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Wie sollen Ihre eigenen 4 Wände sein?

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit mehr oder weniger großem Garten?

Eine Doppelhaushälfte -oder ein Reiheneckhaus?

Ein Reihenhaus?

Eine Eigentumswohnung in einer kleineren Anlage?

Eine Eigentumswohnung in einer größeren Anlage?

Natürlich ist dies auch, vielleicht sogar in erster Linie eine Frage des Geldes, aber durch entsprechende Sparausführungen, durch spätere Erweiterungen, z.B. Ausbau des Dach- oder Untergeschoßes, kann man auch bei nicht zu üppigen Mitteln unter den beschriebenen Varianten wählen, die noch durch entsprechende Altbauten, die man kaufen und den eigenen Bedürfnissen anpassen kann, erweitert werden können.

Aber jede dieser Möglichkeiten hat seine Vorzüge oder Nachteile, über die man sich klar werden muss, ehe man zu einer Entscheidung kommt.

Nehmen wir ein Ehepaar ohne Kinder, beide voll berufstätig und auch sonst viel auf Achse. Ist für die ein freistehendes Einfamilienhaus mit großem Garten sinnvoll? Nur wenn sie es sich leisten können, den Garten durch einen Dritten pflegen zu lassen, denn ein Garten kostet viel Zeit, auch wenn es in der Fachliteratur Bücher gibt, in denen behauptet wird, mit 2-3 Stunden in der Woche ließe sich ein größerer Garten in Ordnung halten.

Besser wäre das Paar sicher mit einer Eigentumswohnung in einer größeren Wohnanlage bedient, wo ein Hausmeister oder ein Unternehmen den Bewohnern alle lästigen Arbeiten wie Gartenpflege oder Schneeräumen abnimmt. Auch sind hier meist weniger Flächen in der Wohnung sauber zu halten und zu pflegen als in einem meist größer dimensionierten Einfamilienhaus.

Beim Wohnen in einem Reihenhaus hält sich die Gartenarbeit in Grenzen, allerdings sitzen einem die Nachbarn doch ziemlich nahe auf der Pelle, sie hören fast jedes Gespräch ihrer Nachbarn auf der Terrasse oder im Garten mit und die natürlich die ihrigen.

In jungen Jahren macht das Wohnen auf 2 oder 3 Etagen, wie es bei Reihenhäusern üblich ist, keine Probleme, obwohl man doch an manchen Tagen öfters treppauf-Treppab läuft, aber das dient ja der Kondition, doch wenn man älter wird, dann kann es durchaus beschwerlich sein, selbst wenn es Hilfsmittel wie Treppenlifte gibt. Doch der Zuschnitt des Hauses bietet kaum Alternativen.

In meinen Einfamilienhaus wohnen wir auch auf zwei Etagen, doch im Alter wäre es möglich, das Bad und das Schlafzimmer ins EG zu verlegen, ok. Ich hätte dann kein eigenes Arbeitszimmer mehr aber das ließe sich ja verschmerzen und der Hausarbeitsraum würde auch nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine Familie mit Kinder ist mit einem Einfamilienhaus im Grünen sicher besser beraten als mit einer Eigentumswohnung, in der Kinder als störende Elemente empfunden werden.

Vor einer Entscheidung müssen Sie sich Gedanken machen, wie wollen Sie leben, wie viel Zeit haben Sie für Haus und Garten zur Verfügung. Fragen Sie Bekannte und Verwandte nach deren Erfahrungen in deren jeweiliger Wohnsituation und seien Sie bei Besuchen aufmerksam, ob Sie an der Wohnsituation etwas besonders stört und wenn dies der Fall ist, dann sollten Sie dies in Ihre Entscheidung einfließen lassen.

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Jetzt einfach die Traumimmobilie finden.

In eigener Sache: Sie haben die Suche in den Bleiwüsten der Immobilienanzeigen der dicken Samstagsausgaben der Tageszeitungen satt, sie können Ihre Zeit besser verwenden als stundenlang in den verschiedensten Immobilienportalen zu surfen und doch nicht fündig zu werden.

Das war gestern.

Heute, na ja, morgen gibt es den einfacheren und sicheren Weg, der Sie sofort über für Sie interessante Objekte informiert, ganz gleich ob Sie einen Neubau durch einen Bauträger suchen, eine Neubauimmobilie oder eine Bestandsimmobilie und natürlich gibt es die Informationen für den Eigennutzer als auch den Kapitalanleger. Natürlich ist der Service für Sie kostenlos. Sie müssen sich nur für unseren Top10-immobilien-Newsletter registrieren und Sie erhalten die Topangebote aus Ihrer Region einmal monatlich als E-Mail direkt auf ihren PC und Sie können die Angebote in Ruhe studieren.

Wann geht es los? Ab dem 1.7.10 starten wir mit den Angeboten aus dem Großraum München, weitere Großräume wie Hamburg, Berlin/Potsdam, Köln/Düsseldorf und Leipzig/Dresden werden zeitnah folgen. Selbstverständlich können Sie auch mehrere Großräume buchen, was vor allem für Kapitalanleger interessant sein dürfte. Was müssen Sie tun? Ganz einfach, Sie registrieren sich hier und wenn Sie noch vor dem 1.5.10 machen, dann nehmen Sie noch an einer Verlosung aller Newsletterabonnenten teil und Sie haben dann die Chance einen Weber-Grill im Wert von €150 zu gewinnen. Eine interessante Sache, wenn denn der Winter endlich vorbei sein wird.

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Mit Stromanbieterwechsel Geld sparen

Z:B. bei Strom oder Gas, denn die Preisunterschiede sind doch mehr als beachtlich, so dass sich ein – meist problemloser – Wechsel für Sie rechnet. Ich habe gerade nochmals bei verifox nachgeschaut, wie groß bei mir die Unterschiede sind.

Wenn ich den ganz normalen Tarif des regionalen Anbieters, der bei mir in der Gegend wohl immer noch die meisten Abnehmer hat, mit der günstigsten Anbieter vergleiche, dann gehen einem die Augen über.

So ist der günstigste Anbieter bei einem Verbrauch von 4000 kwh/Jahr mit 717 € um 269 € günstiger, dabei habe ich Boni für den Wechsel noch gar nicht berücksichtigt, allerdings auch nicht die erforderliche Einlage, vor allem, da sich beides in diesem Falle fast aufhebt.

Doch noch immer ist dies nicht die ganze Wahrheit, während es beim regionalen Anbieter möglich ist, im 2-Monats-Rhythmus zu bezahlen, verlangt der billigste Anbieter Vorkasse für ein Jahr.

Auch Ökostrom kann bei einem günstigen Anbieter deutlich unter den Preisen eines regionalen Anbieters liegen, in meinem Falle liegt der günstigste Ökostromanbieter um 284 € günstiger, allerdings habe ich hier den einmaligen (Wechsel)Bonus von € 140 berücksichtigt.

Die Angebote sind verwirrend und man muss alle Rahmenbedingungen genau beachten, damit man die richtige Entscheidung trifft.

Dies sind die wichtigsten Punkte

  • Zahlungsbedingungen, z.B. Vorkasse 3-, 6-, 12-Monate
  • Wie hoch sind die Boni und wie sieht es beim Wegfall im 2. Jahr oder wollen Sie jährlich wechseln. Wenn Sie dies nicht wollen, wäre bei mir z.B. der im ersten Jahr nur knapp an 2. Stelle liegende Anbieter im 2. Jahr deutlich günstiger
  • Dauer der Preisgarantie, keine, 3 Monate, 6 Monate
  • Müssen Einlagen gezahlt werden, die im 1. Jahr das Ergebnis verschlechtern.
  • Wie sieht es aus, wenn Ihr Stromverbrauch sich deutlich während des Jahres verändert?
  • Handelt es sich um Ökostrom?

Ich habe nach einem Strompreisvergleich bei verifox vor knapp 2 Jahren den Anbieter gewechselt und habe mich für einen Ökostromanbieter entschieden, der damals der zweitgünstigste war, heute liegt er (scheinbar) an 5. Stelle, weil es bei ihm nur einen verhältnismäßig geringen Bonus gibt, aber im 2. Jahr ist er deutlich günstiger als der mit hohen Boni werbende Mindestpreisanbieter.

Der Wechsel war problemlos, die Kommunikation läuft online, die sich ergebende Rückverrechnung von der zu hohen Vorkasse (6 Monate), ich habe etwas weniger Strom verbraucht als in den Vorjahren, wurde schnell vorgenommen.

Ich habe durch den Wechsel jährlich zwischen 200 und 250€ gespart, aber ich werde kein Anbieterhopping machen, um jedes Jahr Boni einzuheimsen.

Wenn Sie Gas für Ihre Heizung oder zum Kochen verwenden, können Sie ebenfalls Geld sparen, allerdings verfüge ich hier über keine eigene Erfahrungen.

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Vorfälligkeitsentschädigung und Forwarddarlehen

Sie haben vor einigen Jahren Ihr Hypothekendarlehen zu einem deutlich höheren Zinssatz als die derzeit niedrigen Bauzinsen abgeschlossen und würden gerne davon profitieren. Geht das überhaupt?

Wenn Sie einen Darlehensvertrag mit einer Festzinsbindung abgeschlossen haben und diese ist noch nicht abgelaufen, haben Sie erst nach 10 Jahren die Chance den Vertrag mit 6 monatiger Frist zu kündigen oder bei einem Verkauf des beliehenen Objekts. Aber die Bank kann eine entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung als Schadensersatz verlangen und da gibt es unterschiedliche Berechnungsarten, die selten zugunsten des Darlehensnehmers ausgelegt werden, daher kommt es immer wieder zu Streit zwischen Bank und Darlehensnehmer über die berechtigte Höhe der Vorfälligkeit, wobei sich hier hartnäckiges Verhandeln durchaus positiv für den Kunden auswirken kann.

Was aus Sicht der Banken nachvollziehbar ist, denn wenn Sie das vorzeitig zurückgezahlte Darlehen heute anlegt oder wieder verleiht, erhält sie eben deutlich weniger und erleidet objektiv einen Schaden.

Wenn die beiden Fälle bei Ihnen nicht greifen, können Sie zwar mit Ihrer Bank über eine vorzeitige Ablösung reden, aber Sie haben keinen rechtlichen Anspruch auf eine vorzeitige Ablösung, denn Vertrag ist Vertrag und die Bank ist ja auch nicht berechtigt, wenn die Zinsen steigen, von sich aus den Vertrag zu kündigen, wenn Sie sich korrekt verhalten und korrekt Zins und Tilgung bedienen.

Wenn eine Bank sich auf eine vorzeitige Darlehensablösung (vielleicht aus Kulanzgründen) einlässt, wird sich normalerweise Ihr Entgegenkommen so versilbern lassen, dass es sich kaum lohnen wird, darüber zu verhandeln oder einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.

Wenn Ihr Vertrag aber in ein, zwei oder auch 3 Jahre ausläuft, dann sollten Sie über ein sogenanntes Forwarddarlehen mit Ihrer Bank verhandeln. Hier erhalten Sie gegen einen Zuschlag, der in erster Linie von der Zeitdauer abhängt, die heutigen niedrigen Zinsen.

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Ja, ist denn heut schon Ostern?

So oder so ähnlich würde wohl unser “Kaiser” auf das bevorstehende Fest reagieren. Doch ein paar Tage sind es laut Kalender noch – Nämlich genau am 04. und 05. April ist in diesem Jahr Ostern. Also noch etwas Zeit um sich für das Fest ein paar Gedanken zu machen. Wie könnte eine Tischdeko aussehen? Was koche ich für eingeladene Freunde oder Verwandte?

Grundsätzlich rate ich persönlich vom Hasenpfeffer und falschen Hasen an diesem Tag ab ;o). Aber was halten Sie von folgenden Menüvorschlag?

Vorspeise: Leichtes Kressesüppchen

Hauptspeise: Roastbeef mit Rosmarinkartoffeln und Remoulade

Nachspeise: Bayrisch Creme auf Fruchtspiegel

Wenn Sie Interesse an den Rezepten haben, lassen Sie es mich wissen. Vielleicht haben Sie ja auch Lust uns Ihr Menü mitzuteilen. Ich würde mich sehr freuen.

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Was tun, wenn der Bauträger pleite geht

Diese Frage stellen sich, wenn man den Presseberichten Glauben schenken will, derzeit wieder mehr als 100 Bauherren, nachdem ein Ulmer Bauträger in Insolvenz gegangen ist.

Wenn das passiert, wird es meist schwierig für die Bauherren, insbesondere wenn das Projekt gerade mitten in der Ausführung ist und der Insolvenzverwalter prüft, ob es für ihn lukrativer ist, das Projekt fertigzustellen oder nicht.

Hier kann man als Bauherr wenig anderes tun, als Hoffen und Warten.

Klären Sie erst eindeutig die rechtliche Lage und kommen Sie im Zweifel mit dem Insolvenzverwalter zu einer Einigung, bevor Sie ein anderes Unternehmen mit der Fertigstellung beauftragen.

Wenn Sie dann vom Pleite gegangenen Unternehmen eine Fertigstellungsbürgschaft einer Bank oder  Versicherung  haben, dürfte sich Ihr finanzieller Verlust in Grenzen halten, der Ärger und den Zeitverlust bleibt meist bei Ihnen hängen.

Wenn Sie sich also (etwas) absichern wollen, dann müssen Sie dies zu Beginn Ihrer Partnerschaft mit einem Bauunternehmen, einem Schlüsselfertigbauer, einer Fertighausfirma oder einem Bauträger machen.

Ein erster Schritt, drum prüfe, wer sich (ewig) bindet, heißt ein altes Sprichwort für Verliebte, ehe die sich binden. Dies gilt auch hier:

Erkundigen Sie sich nicht der finanziellen Lage Ihres Wunschpartners, Billigheimer sollten besonders genau unter die Lupe genommen werden, obwohl auch ein teurer Anbieter durchaus Pleite gehen kann. Dies ist nicht ganz einfach, aber möglich. Erkundigen Sie sich direkt oder über ein Ihnen bekanntes Unternehmen bei einer Wirtschaftsauskunftei, reden Sie mit Lieferanten und Nachunternehmern.

Verlangen Sie eine entsprechend hohe Fertigstellungsbürgschaft und wenn das Unternehmen nicht bereit oder in der Lage ist, diese beizubringen, dann ist das nicht der richtige Partner für Sie.

Schauen Sie sich die Zahlungsbedingungen genau an – echte Bauträger müssen an die Bauträger- und Maklerverordnung halten – und unterschreiben Sie keinen Vertrag, bei dem Sie in Vorleistung gehen.

Auf dem Bau ist die Praxis, erst die Bauleistung, dann das Geld.

Zahlen Sie die vereinbarten Abschlagszahlungen nur, wenn die entsprechenden Leistungen auch in vollem Umfang und ohne größere Mängel erbracht worden sind.

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Häuser von Ikea

Die schon lange vernommenen Gerüchte werden tatsächlich wahr, Ikea will in Deutschland Häuser verkaufen und ich bin sicher, die Meinungen über das Aussehen und die Qualität werden weit auseinandergehen.

So wie nicht jeder Ikea-Möbel schätzt, obwohl doch vor allem an den Samstagen viele dieser Einrichtungshäuser aus allen Nähten zu platzen scheinen, werden auch nicht alle das Hauskonzept und die Ausstattung für sich wählen wollen.

Im ersten Schritt sollen 60 Häuser und 20 Wohneinheiten in Ballungsgebieten erstellt werden. Wiesbaden, Hofheim-Langenhain, Offenbach, aber auch Nürnberg sind die geplanten Standorte für die Reihenhäuser, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Fertighaushersteller Bien-Zenker entstehen sollen.

Allerdings scheinen nicht alle der Kommunen ganz glücklich mit dem Konzept zu sein, dessen schwedischer Firmenname „Wohne clever“ bedeutet, und es gibt durchaus negative Aussagen zum Aussehen, die vielleicht übertrieben sind.

Inwieweit die € 180000 für ein Reihenhaus ohne Keller, die das Haus mit Grundstück in Offenbach kosten soll, wirklich ein Schnäppchen ist, muss jeder Interessent wohl anhand der Lage, der Wohn- und Grundstücksfläche sowohl der Ausstattung überprüfen und sich entscheiden, ob ihm die skandinavischen Werte Gemeinschaftlichkeit, Natürlichkeit und Sparsamkeit, die die 4000 in Skandinavien und Großbritannien erstellten Boklok-Häuser auszeichnen sollen, als ideal erscheinen und wie symbolträchtig den Käufer die kleinen Apfelbäumchen an den Wegen der Siedlungen einschätzen.

Um Spekulanten auszuschalten, denkt man sogar darüber nach, die Häuser und Wohnungen unter den Interessenten zu verlosen, wenn es denn genügend Nachfrage geben wird.

Ob die Häuser für Bien-Zenker und Ikea wirklich die großen Renner werden, scheint noch offen zu sein. Ich hoffe nur, dass die Baugebiete ansehlicher werden als manche Siedlung mit Billighäusern aus den vergangenen Jahren und Jahrzehnten.

Leider war es mir noch nicht möglich, ein Bild dieser Häuser zu beschaffen.

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Lassen Sie sich keine Schrottimmobilie andrehen

Wer sich eine Immobilie als Kapitalanlage, vielleicht als Ergänzung zur gesetzlichen Altersversorgung zulegen will, der sollte aufpassen, dass er kein Geld für eine kaum vermietbare und später kaum mehr ohne Verluste veräußerbare Wohnung ausgibt.

An erster Stelle steht die Lage des Objekts oder wie Immobilienmakler wissen, es gibt drei wichtige Punkte für den Wert einer Immobilie:

                                            1. Lage

                                            2. Lage

                                            3. Lage

Das mag Ihnen übertrieben erscheinen, denn es gibt natürlich auch noch einige weitere wichtige Punkte. Doch schauen wir uns an, was eine gute Lage ausmacht bzw. nicht ausmacht. Wobei Sie beachten sollten, dass nicht jede Lage, die Sie für die eigene Wohnung bevorzugen würden, auch immer die Richtige zum vermieten ist.

Wer eine Immobilie in einer Region oder Stadt mit rückläufiger oder stagnierender Bevölkerungszahl kauft, muss immer damit rechnen, dass er nicht die erhoffte (bzw. ihm von optimistischen Verkäufern in Aussicht gestellte) Miete erzielt oder dass die Wohnung mitunter nicht nur Wochen sondern Monate leer steht, aber Ihre Ausgaben für die Wohnung wie Zins, Tilgung, Hausgeld usw. laufen immer weiter.

Hat das Gebiet, in dem die Wohnung liegt, einen schlechten Ruf, wird sich kaum eine gute Miete ergeben und langfristige Mieter werden eine Seltenheit sein.

Wenn vor der Wohnung eine Schnell- oder Hauptverkehrsstraße verläuft und dahinter am Tage hunderte von Zügen donnern, wird dies die Attraktivität genauso wenig fördern, wie ein nahes Atomkraftwerk, eine chemische Fabrik, eine Starkstromleitung oder ein Warenumschlagplatz mit hohem Lkw-Aufkommen.

Doch um sicherzustellen, dass dies bei einer zu kaufenden Immobilien alles nicht zutrifft, muss man sich eine solche Wohnung und das Umfeld ansehen und sich die entsprechenden Daten beschaffen, um die Aussagen des Verkäufers hinterfragen und überprüfen zu können. Aber genau dies haben viele Käufer von Schrottimmobilien nicht gemacht.

Eine Wohnung kann man nicht vom Prospekt kaufen, da muss man sich selbst ein Bild vor Ort machen, auch wenn man dazu einige hundert Kilometer fahren muss. Das ist immer noch billiger, als die falsche Immobilie zu kaufen.

Vergewissern Sie sich auch, wer für die Wohnungsvermietung verantwortlich zeichnet, über welche Erfahrungen das Unternehmen verfügt und welche Wohnungsauslastung nachgewiesen werden kann.

Fragen Sie bei der Stadt oder beim Haus- und Eigentümerverband nach, welche Mieten in der entsprechenden Lage wirklich zu erzielen ist und schauen Sie die Bevölkerungsentwicklung der Stadt oder Region an und fragen Sie nach der erwarteten Entwicklung.

Wie sieht es mit den großen Arbeitgebern aus, wie wird sich die Zahl der Arbeitsplätze entwickeln.

Wer die Katze im Sack kauft, braucht sich nicht wundern, wenn er statt des erhofften Schmuckstücks nur Schrott erwirbt.

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